Von der prähistorischen bis zur zeitgenössischen Kunst begleiten uns bildnerische Ausdrucksformen und bewahren das „heute“ für die Nachwelt. Mein Bild stellt am Beispiel des Mädchens Annabella, die Kindheit dar – unsere Vergangenheit, unseren Aufbruch durch die Welt, aber auch unsere Gegenwart, unsere Ankunft in eine neue Heimat. Wie, wo, warum, wann machen wir etwas? Der Mensch war und ist ein Reisender, ein Nomade. Die Höhlen von Lascaux haben mich in meiner Arbeit motiviert zu zeigen, dass sich bis heute, mit meinem gemalten Graffiti von Annabellas Gesicht, als Verbindung zwischen Vergangenheit und Aktualität, nichts geändert hat. Die Menschen sind unterwegs, um die Welt, in eine bessere Zukunft, eine neue Heimat, egal ob er gehindert, gestoppt, gefoltert wird… Man setzt seine Suche ständig fort. Die Welt des Sisyphus, wie sie uns schon der Philosoph, Albert Camus zeigte.