Das Bild bezieht sich auf Paul Delvaux „The Break of Day“ und Florian Zellers „La fascination du pire“.

Man sieht eine menschliche Silhouette, eher ein Kokon – auf jeden Fall weder männlich noch weiblich, es kann alles sein. Sie/Er/Es wächst aus einem Stamm, der das verlorene Paradies symbolisiert. Die dominierende Farbe Weiß repräsentiert in der indischen Tradition die Trauer und den Brahmanismus.

Der menschlichen Identität liegt ein Gleichgewicht aus Gut und Böse zu Grunde. Das Böse offenbart sich in Form einer Gottesanbeterin und blickt den Betrachter herausfordernd an. Die Frage „A trop regardé la lumière, on ne voit plus les ombres“ („Wenn man zulange ins Licht blickt, sieht man die Schatten nicht mehr“), wendet sich an die Fähigkeit zur Selbstreflektion des Betrachters.