Herzlich Willkommen!
 
Ich bin Patricia Pétapermal, gebürtige Pariserin und Französin aus tiefster Seele – doch auch stark geprägt durch meinen indischen Vater.
 
Familie, Pflichtbewusstsein und Traditionen waren die Werte meiner Kindheit und ich war stets bemüht, den gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Auch wenn es mich damals zu Pinsel und Farben zog – als „brotlose Kunst“ kam meine Passion nur als Hobby in Frage. So studierte ich Finanz- und Wirtschaftswissenschaften und begann dann mit 24 Jahren an der Pariser Börse zu arbeiten.
Eine Karriere auf der Überholspur – es hätte so weitergehen können…
Doch im Jahr 1993 wurde ich bei einem Autounfall verletzt; so schwer, dass ich mich bis heute nicht mehr daran erinnern kann. Ein kleines Wunder, dass ich überhaupt wieder aufwachte und bis ich endlich wieder laufen konnte, dauerte es dann fast ein ganzes Jahr.
Ich hatte also Zeit, viel Zeit und die nutze ich zum Nachdenken: Wer bin ich? Was sind meine Träume? Was ist mir wichtig? Essentielle Fragen, die sich viele an irgendeinem Punkt in ihrem Leben stellen – so auch ich, denn schließlich hatte ich etwas unglaublich Kostbares geschenkt bekommen – mein zweites, neues Leben!
Mich führten alle diese Fragen zu einer Erkenntnis: Mein Herz schlägt für die Kunst! Malerei ist mein Anker, mein Mittel gegen Traurigkeit und Schmerzen, sie erfüllt mich mit Hoffnung und gibt meinem Leben einen Sinn!
Ich nahm also all meinen Mut und meine Kraft zusammen, kündigte meine Stelle und schrieb mich an der Ecole des Beaux-Arts, Arts Décoratifs in Strasbourg ein. Denn künstlerisches Schaffen setzt eben auch das nötige Handwerkszeug voraus. Dazu gehört neben den theoretischen Grundlagen und den verschiedenen Techniken auch die Kunstgeschichte.
Letzteres ist ja eine „Geschichte der Künstler“ und mich inspirieren besonders René Magritte, Giacometti, Louise Bourgeois, Michelangelo, Frida Kahlo, Gabriele Münter, Jean-Michel Basquiat, Picasso, Pollock, Dalí, Schnabel, M.F. Husain, um nur einige zu nennen.
Und neben den Bildenden Künstlern, geben mir auch immer wieder Literaten, wie Frédéric Lenoir und Y.N.Harari, Denkanstöße und Ideen.
 
Im Mittelpunkt steht für mich immer der Mensch und seine Beziehungen – speziell in unserer Welt der Digitalisierung und Globalisierung.
Malen, zeichnen, gestalten – in allem was ich tue, geht es um meine Themen:
 
Zwischen Zone und Position
Basierend auf meinen kulturellen Wurzeln in Indien und Frankreich
Tier – Mensch – Natur
Der Mensch in seinem Umfeld, jede Figur innerhalb der Welt erhält eine eigene Identität und „Da sein“-Bedeutung
Der Stuhl
Symbol des Wartens, der Ruhe und der Momente dazwischen – Zeit die vergehen muss, bevor etwas passiert.
 
Ich hatte das Glück, schon sehr früh auch während des Studiums meine Arbeiten ausstellen zu dürfen und mich auch durch den Austausch mit Künstlerkollegen wie Frank Dumenil, José Pimmel, Michel Cornu und Ramada Reddy weiterentwickeln.
Als Künstlerin lebe ich natürlich auch von Ihren Reaktionen, Ihrer Wahrnehmung und Ihren Emotionen.
Also, bitte schreiben Sie mir Ihre Eindrücke zu meinen Arbeiten, Anregungen oder auch Ihre Fragen!
Und natürlich auch gerne, wenn Sie einfach nur eine meiner Arbeiten kaufen möchten 🙂