Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben. (Albert Einstein)

Es kommt mir so vor, als engagierte sich gerade jeder für etwas, sei es das Klima, das Tierwohl oder sonst eine Art -ismus. Allesamt wichtige Themen, nicht erst seitdem „Fridays for Future“ eine Protestwelle gerade in der Generation „Z“ ausgelöst hat.

Neben allen positiven Impulsen, scheint mir aber auch eine Art „Pseudo-Engagement“ um sich greifen: Ist es nicht eine gewisse Beliebigkeit mit der Themen gewählt, hochdiskutiert, zum Prinzip erhoben werden? Fehlt es schlussendlich nicht allzu oft an Konsequenz(en)?. Oder haben Sie einen vielstimmigen Klima-Schrei anlässlich des 28 Millionen-Wellall-Ausflugs von Jeff Bezos?

In der bunten „Jeder-Alle-Keiner“-Masse verschwinden die Protagonisten und werden zu gesichtslosen Figuren. Wird es ihren hehren Zielen ebenso ergehen; blankpolierte Snapchat-Geschichten für die Ideen-Konsumenten?